Seitenwechsel

Komödie, D, 101 Minuten, FSK 12

Freitag, 24.06.2016, 20.00 Uhr

Samstag, 25.06.2016, 20.00 Uhr

Sonntag, 26.06.2016, 15.00 Uhr

 

 

Der Stasi-Mann in Schweden

Dokumentarfilm von Ryszard Solarz, Deutschland 2014, 60 Minuten

Donnerstag, 30.06.2016, 18.00 Uhr

Filmvorführung und Gespräch mit Dietmar Linke, Pfarrer i.R.

Der Stasi-Spitzel "Thomas" arbeitete von 1965 bis zum Ende der DDR auf das engste verbunden mit dem MfS und "in unverbrüchlicher Treue" mit seinem Führungsoffizier der Abt. XX BV Frankfurt (Oder) zusammen. Zahlreiche Jugendliche und Studenten wurden durch ihn, Pastor Aleksander Rader, an die Stasi verraten. Der Lohn war schließlich eine Theologie-Professur an der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Oktober 1988.

Dietmar Linke begann 1963 mit dem Theologiestudium an der Humboldt-Universität Berlin. Zu seinen Mitstudenten zählte auch Aleksander Radler, dessen österreichische Staatsbürgerschaft es ihm erlaubte, in den Westen zu reisen. Im Sommer 1968 war Aleksander Radler plötzlich verschwunden. Später erfuhr Dietmar Linke, dass sein Studienkollege nach Schweden gegangen war und dort sein Studium abschloss. Nach Recherchen in Stasi-Unterlagen stellte Dietmar Linke fest, dass Aleksander Radler seit 1965 als inoffizieller Mitarbeiter (IM) "Thomas" mit dem MfS zusammengearbeitet und sich auftragsgemäß ins "kapitalistische Ausland" begeben hatte. Die Recherche des Falles dokumentiert der Film der "Stasi-Mann in Schweden".

Quelle: BStU

 

Aus der Filmreihe Zeitschnitt 2016 - Leben im Widerspruch

52 Wochen sind ein Jahr

Spielfilm, DDR 1995, 88 Minuten

Dienstag, 11.10.2016

Ein 64jähriger Bauer findet nach langem Zögern den Weg in die LPG und arbeitet hier als Vorbild für alle Jungen und seine Familie. Einer der ersten ostdeutschen Spielfilme über die Kollektivierung der Landwirtschaft.

Vorfilm: Krawall im Stall

DDR 1961, 6 Minuten, Animationsfilm

Eintritt 3 €

 

Die Filmreihe Zeitschnitt ist eine Veranstaltungsreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam.

 

 

 

 

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