Tage für Frieden, Solidarität und soziale Gerechtigkeit

Meine Stunde Null

Spielfilm, DDR 1970, 92 Minuten, FSK 6

Donnerstag, 25.08.2016

Deutschland 1943. Der Berliner Arbeiter Klaus Hartung wird während des Zweiten Weltkriegs als Soldat an die Ostfront geschickt. Dort fällt er bei einem Spährundgang einer russischen Patrouille in die Hände. In der Gefangenschaft reift in Hartung die Einsicht, dass er sich aktiv für das Ende des Krieges einsetzen muss. Er erklärt sich bereit, gemeinsam mit zwei russischen Soldaten einen deutschen Offizier zu entführen. Im Verlauf ihrer abenteuerlichen Mission entwickelt sich zwischen den einst verfeindeten Männern eine aufrichtige Freundschaft. (aus filmportal.de)

Die Filmveranstaltung im Rahmen der Tage für Frieden, Solidarität und soziale Gerechtigkeit des Kreisverbandes Märkisch-Oderland der Partei DIE LINKE wird vom Ortsverband Letschin der Partei DIE LINKE in Kooperation mit dem Verein "Altes Kino" Letschin e.V. durchgeführt. Im Anschluss an die Filmvorführung besteht die Möglichkeit zur Diskussion.

Der Eintritt ist frei.

 

Frühstück bei Monsieur Henri

Komödie, FRA, 2016, 95 Minuten, FSK 0

Freitag, 09.09.2016, 20.00 Uhr

Samstag, 10.09.2016, 20.00 Uhr

Sonntag, 11.09.2016, 15.00 Uhr

 

 

Eröffnung

Nenn mich einfach Axel

DNK, 2002, 92 Minuten

Montag, 19.09.2016, 9.30 Uhr

 


Die nahenden Sommerferien lassen den zehnjährigen Axel statt Abenteuern auf Reisen
weit weg eher Langeweile daheim in der dänischen Vorstadtsiedlung erwarten. Die einzige,
uncoole Attraktion ist hier der Gesangswettbewerb im Jugendclub. Aber will Axel zusammen mit zwei Mädchen auf der Bühne stehen? Was wirklich cool ist, das sind die muslimischen jungen Männer hier, mit Goldketten behängt und ihren PS-Schleudern protzend.
Davon beeindruckt, beschließt Axel, seine Identität zu wechseln und Muslim zu werden. Vom ersten Gebet in der Moschee bis hin zu den Ernährungsregeln erkundet er – nun als Achmed – das neue Leben. Für die Gesangsgruppe bleibt da kaum noch Zeit. Erst als Fatmis Eltern der Tochter die Teilnahme am Wettbewerb verbieten und ihr Hausarrest aufbrummen, muss Axel-
Achmed sich was einfallen lassen und mit all seinen interkulturellen Talenten retten, was zu retten ist.
Verrückte Perspektiven: schräg und witzig, ernst und einfühlsam.

 

Bilderbuchkino "Pin Kaiser und Fip Husar"

Dienstag, 20.09.2016, 9.00 Uhr

 

Ein Kaiserpinguin und ein Husarenäffchen in herzerwärmender Freundschaft. Dabei liegen
die Temperaturen anfangs weit unter dem Gefrierpunkt, als das Husarenäffchen Fip das
Ziel seiner Exkursion erreicht. Zwar gibt es hier in der Antarktis für ihn mit seiner Kamera viel
Neues zu entdecken, was er aber noch weit mehr genießen könnte, wenn es nicht so
klirrend kalt wäre.
Ganz anders dagegen ist es in seiner wohligwarmen Heimat Afrika, wohin Fip seinen
neugewonnenen und neugierig gewordenen Freund Pin mitnimmt. Prachtvolle Natur, traumhafte Landschaft, die wiederum der Pinguin um einiges angenehmer fände, wenn es im Urwald nicht so furchtbar heiß wäre. Gibt es denn keinen Platz, an dem sich beide wohlfühlen würden?
Für die Bewahrung ihrer Freundschaft gilt es, Hindernisse zu überwinden und Kompromisse zu schließen. Vielleicht wäre eine Großstadt in Amerika der passende Ort? Hier treffen alle Gegensätze aufeinander, ist es laut und leise, kalt und heiß, doch der Platz ihrer Sehnsucht ist es nicht. So kehren schließlich beide, der Kaiserpinguin und das Husarenäffchen, in die ihnen vertrauten heimatlichen Gefilde zurück und schicken sich ab und an eine schöne bunte Ansichtskarte.

 

Winky will ein Pferd

NLD/BEL, 2005, 90 Minuten

Dienstag, 20.09.2016, 9.00 Uhr

Die 6-jährige Winky ist mit ihrer Mutter in die Niederlande gekommen, wo der Vater ein
China-Restaurant betreibt. Vieles erscheint dem Mädchen fremd hier, ganz anders als in der
bisherigen Heimat. Doch Winky ist offen und wissbegierig, in ihrem neuen Leben allerdings
ziemlich auf sich gestellt. Zuhause finden die Eltern kaum Zeit für die Tochter, und auch in der
Schule gibt’s anfangs wenig Beistand für Winky. So wird ihr ein in der Nachbarschaft weidendes Pony zum guten Freund, von dem sie aber schon bald wieder traurig Abschied nehmen muss. Zum Glück hat Winky inzwischen eine gleichaltrige Kameradin gefunden, die ihr über den Verlust des Tieres hinweghelfen kann.
Als sich die Kinder auf das Nikolausfest vorbereiten, bringt Winky dieser – ihr völlig unbekannte – Brauch auf eine Idee: Wenn dieser Sinterklaas wirklich Wünsche erfüllt, dann könnte sie von ihm doch auch das ersehnte Pferd bekommen?

 

Shana, das Wolfsmädchen

CHE/CAN, 2013, 96 Minuten

Dienstag, 20.09.2016, 11.00 Uhr

Die 12-jährige Shana lebt mit ihrem Vater in der Heimat des kanadischen Indianerstammes
Scw’exmx, dem Volk der Flüsse. Shana galt als hochtalentierte Geigerin, aber seit dem
mysteriösen Tod ihrer Mutter hat sie das Vertrauen in sich selbst und die Musik verloren.
Shanas Vater ertränkt sein Leid in Alkohol, häuft Schulden an und flüchtet sich in imaginäre
Gespräche mit der Verschwundenen. Auch Shana trauert noch immer, schreibt der Mutter Briefe und hängt sie in einen mächtigen Ahnenbaum. Ihre neue Lehrerin, vom gleichen Stamme wie Shana, versucht einfühlsam und mit großer Geduld, die Blockaden des Mädchens zu lösen. Doch erst nach einer weiteren großen Enttäuschung wird Shana – durch die Begegnung mit einem weißen Wolf und dem Geist ihrer Ahnen – zu sich selbst finden, zu den Wurzeln ihrer indigenen Identität und ihrer musikalischen Berufung.
Eine spirituelle Reise in die kanadischen Wälder, eine berührende Geschichte von magischer Kraft.

 

Paddington

GBR, 2014, 95 Minuten

Dienstag, 20.09.2016, Hortangebot, Uhrzeit nach Absprache

 

»Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären!« Mit diesem Schild um den Hals hatte die Tante ihren Neffen aus dem peruanischen Urwald, mit viel Orangenmarmelade als Reiseproviant, auf den Seeweg in die britische Hauptstadt geschickt. Dort wären die Menschen freundlich und interessiert aneinander, dort würde es ihm gutgehen. Mit großen Erwartungen also ist der kleine Bär auf dem Londoner Bahnhof »Paddington« gestrandet, er friert und braucht eine Unterkunft. Die mit sich selbst beschäftigten Menschen indes hasten gedankenverloren am putzigen Kerlchen vorbei. Erst die Familie Brown nimmt sich des Bären-Schicksals an und lässt sich damit auf ein Großstadt-Abenteuer ganz besonderer Art ein. Die Tücken der Zivilisation verursachen natürlich Katastrophen, am Ende aber haben Paddington alle ins Herz geschlossen und mit vereinten Kräften verhindert, dass die Leiterin des Naturhistorischen Museums den sprechenden Bären einfangen, präparieren und hinter Glas als Trophäe präsentieren kann.
Als literarischer Welterfolg 35 Millionen Mal verkauft. Im Film eine fantastisch animierte Figur inmitten großartiger Schauspieler - mit der deutschen Bären - Stimme von Elyas M'Barek.

 

Bilderbuchkino "Pin Kaiser und Fip Husar"

Mittwoch, 21.09.2016, 9.00 Uhr

Ein Kaiserpinguin und ein Husarenäffchen in herzerwärmender Freundschaft. Dabei liegen
die Temperaturen anfangs weit unter dem Gefrierpunkt, als das Husarenäffchen Fip das
Ziel seiner Exkursion erreicht. Zwar gibt es hier in der Antarktis für ihn mit seiner Kamera viel
Neues zu entdecken, was er aber noch weit mehr genießen könnte, wenn es nicht so
klirrend kalt wäre.
Ganz anders dagegen ist es in seiner wohligwarmen Heimat Afrika, wohin Fip seinen
neugewonnenen und neugierig gewordenen Freund Pin mitnimmt. Prachtvolle Natur, traumhafte Landschaft, die wiederum der Pinguin um einiges angenehmer fände, wenn es im Urwald nicht so furchtbar heiß wäre. Gibt es denn keinen Platz, an dem sich beide wohlfühlen würden?
Für die Bewahrung ihrer Freundschaft gilt es, Hindernisse zu überwinden und Kompromisse zu schließen. Vielleicht wäre eine Großstadt in Amerika der passende Ort? Hier treffen alle Gegensätze aufeinander, ist es laut und leise, kalt und heiß, doch der Platz ihrer Sehnsucht ist es nicht. So kehren schließlich beide, der Kaiserpinguin und das Husarenäffchen, in die ihnen vertrauten heimatlichen Gefilde zurück und schicken sich ab und an eine schöne bunte Ansichtskarte.

 

Flußfahrt mit Huhn

DEU, 1983, 87 Minuten

Mittwoch, 21.09.2016, 9.00 Uhr

 

Sommerferien wie diese wird Johanna ganz bestimmt nie vergessen: Kaum beim Großvater
angekommen, macht sie ihr Cousin Robert zur Komplizin seines gewagten Plans. Er möchte
mit Opas Boot die Weser flussabwärts fahren und einen geheimen Zugang zum Meer
erkunden. Klammheimlich stehlen sie sich des Nachts davon und nehmen außer zwei
Nachbarjungen noch ein Huhn aus Großvaters Stall mit. Der ebenso besorgte wie gewitzte Opa begibt sich anderntags auf die Fährte der Ausreißer, die mit allen Tricks versuchen, ihn
abzuhängen und in die Irre zu führen. Abenteuerliche Aktionen und scheinbar aussichtslose Situationen wechseln sich ab für Verfolger und Verfolgte, am Ende aber nehmen sie vereint Kurs Richtung Meer.

 

Paddington

GBR, 2014, 95 Minuten

Mittwoch, 21.09.2016, Hortangebot, Uhrzeit nach Absprache

 

»Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären!« Mit diesem Schild um den Hals hatte die Tante ihren Neffen aus dem peruanischen Urwald, mit viel Orangenmarmelade als Reiseproviant, auf den Seeweg in die britische Hauptstadt geschickt. Dort wären die Menschen freundlich und interessiert aneinander, dort würde es ihm gutgehen. Mit großen Erwartungen also ist der kleine Bär auf dem Londoner Bahnhof »Paddington« gestrandet, er friert und braucht eine Unterkunft. Die mit sich selbst beschäftigten Menschen indes hasten gedankenverloren am putzigen Kerlchen vorbei. Erst die Familie Brown nimmt sich des Bären-Schicksals an und lässt sich damit auf ein Großstadt-Abenteuer ganz besonderer Art ein. Die Tücken der Zivilisation verursachen natürlich Katastrophen, am Ende aber haben Paddington alle ins Herz geschlossen und mit vereinten Kräften verhindert, dass die Leiterin des Naturhistorischen Museums den sprechenden Bären einfangen, präparieren und hinter Glas als Trophäe präsentieren kann.
Als literarischer Welterfolg 35 Millionen Mal verkauft. Im Film eine fantastisch animierte Figur inmitten großartiger Schauspieler - mit der deutschen Bären - Stimme von Elyas M'Barek.

 

Almanya - Willkommen in Deutschland

DEU, 2011, 95 Minuten

Donnerstag, 22.09.2016, 11.00 Uhr

 

Wir schreiben das Jahr 1964, als ein junger Mann namens Hüseyin Yilmaz nach Deutschland kommt, um seiner in der Türkei gebliebenen Familie ein besseres Leben zu ermöglichen. Wenig später aber beschließt er, Frau und Kinder ins Wirtschaftswunderland nachzuholen. Anfangs fällt die Eingewöhnung schwer, denn alles ist anders hier: das Essen, die Religion, die Kultur. Nach und nach richten sie sich zwar ein, doch wie ist das nun mit der Heimat? »Wer oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?«, fragt sich der sechsjährige Enkel, als ihn weder die türkischen noch die deutschen Mitschüler in ihr Fußballteam wählen. Seine 22-jährige Cousine wiederum weiß nicht, wie sie der Mutter beibringen soll, dass sie schwanger ist von einem ›Nicht-Türken‹. Die Verwirrung wird komplett, als Hüseyin der Familie eröffnet, er habe ein Haus in Anatolien gekauft und möchte mit allen dorthin. 50 Jahre, nachdem der »Eine-Million-und-erste-Gastarbeiter« nach Deutschland kam, ist manches anders, vieles aber noch immer ernsthaft-komisch in und zwischen den Kulturen.

 

Paddington

GBR, 2014, 95 Minuten

Donnerstag, 22.09.2016, Hortangebot, Uhrzeit nach Absprache

 

»Bitte kümmern Sie sich um diesen Bären!« Mit diesem Schild um den Hals hatte die Tante ihren Neffen aus dem peruanischen Urwald, mit viel Orangenmarmelade als Reiseproviant, auf den Seeweg in die britische Hauptstadt geschickt. Dort wären die Menschen freundlich und interessiert aneinander, dort würde es ihm gutgehen. Mit großen Erwartungen also ist der kleine Bär auf dem Londoner Bahnhof »Paddington« gestrandet, er friert und braucht eine Unterkunft. Die mit sich selbst beschäftigten Menschen indes hasten gedankenverloren am putzigen Kerlchen vorbei. Erst die Familie Brown nimmt sich des Bären-Schicksals an und lässt sich damit auf ein Großstadt-Abenteuer ganz besonderer Art ein. Die Tücken der Zivilisation verursachen natürlich Katastrophen, am Ende aber haben Paddington alle ins Herz geschlossen und mit vereinten Kräften verhindert, dass die Leiterin des Naturhistorischen Museums den sprechenden Bären einfangen, präparieren und hinter Glas als Trophäe präsentieren kann.
Als literarischer Welterfolg 35 Millionen Mal verkauft. Im Film eine fantastisch animierte Figur inmitten großartiger Schauspieler - mit der deutschen Bären - Stimme von Elyas M'Barek.

 

Die Melodie des Meeres

IRL/DNK/BEL/LUX/FRA, 2014, 93 Minuten

Freitag, 23.09.2016, 9.00 Uhr

 

»Der beste große Bruder auf der ganzen Welt« werde er sein, davon ist die Mutter überzeugt, als sie sich auf Familiennachwuchs freuen. Doch sechs Jahre später sind die Erwartungen
enttäuscht: Ben fühlt sich von der kleinen Schwester genervt, will sich nicht stets um das
sonderbare, noch immer kein Wort sprechende Mädchen kümmern. Der Familie fehlt einfach die
Mutter, die nach Saoirses Geburt anscheinend im Meer verschwand. Seitdem leben die Geschwister mit dem Vater zu dritt auf der winzigen Leuchtturm-Insel. Von der wenig einfühlsamen Großmutter mit in die Stadt genommen, wandelt sich ihr geschwisterliches Verhältnis. Die Kinder wollen und müssen nach Hause, zu ihren Wurzeln und Erinnerungen zurück. Der abenteuerliche Weg wird für sie zur Bewährungsprobe mit der erlösenden Erkenntnis, dass Saoirse (wie ihre Mutter) eine »Selkie« ist: Fabelwesen, die eigentlich Robben sind, aber manchmal ihren Pelz ablegen, um in Menschengestalt an Land zu gehen.
Keltische Mythologie und irische Folklore – eine fabelhafte Erzählung in be- und verzaubernden Farben und Formen.

 

Information und Anmeldung zum Kinderfilmfest:

Frau Ines Schußmann, Tel: 0176 35302898, E-Mail: i.schussmann@gmx.de

 

 

Aus der Filmreihe Zeitschnitt 2016 - Leben im Widerspruch

52 Wochen sind ein Jahr

Spielfilm, DDR 1995, 88 Minuten

Dienstag, 11.10.2016

Ein 64jähriger Bauer findet nach langem Zögern den Weg in die LPG und arbeitet hier als Vorbild für alle Jungen und seine Familie. Einer der ersten ostdeutschen Spielfilme über die Kollektivierung der Landwirtschaft.

Vorfilm: Krawall im Stall

DDR 1961, 6 Minuten, Animationsfilm

Eintritt 3 €

 

Die Filmreihe Zeitschnitt ist eine Veranstaltungsreihe der Beauftragten des Landes Brandenburg zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur in Kooperation mit dem Filmmuseum Potsdam. 

Altes Kino Letschin | Karl-Marx-Str. 2 | 15324 Letschin | Tel./Fax: 033475 55108 | E-Mail: info@altes-kino-letschin.de