Haus Lichtblick Letschin

Ein Dorf sieht schwarz

Komödie, F, 2017, 94 Minuten, FSK 0

Freitag, 11.08.2017, 20.00 Uhr

Samstag, 12.08.2017, 20.00 Uhr

Sonntag, 13.08.2017, 15.00 Uhr

 

 

 

 

Sommerkino am Landfrauencafé Groß Neuendorf

Polnische Ostern

Komödie, DEU, 94 Minuten

Samstag, 19.08.2017, 21.30 Uhr

 

 

 

 

Filmvorführung im Rahmen der Tage für Frieden, Solidarität und soziale Gerechtigkeit
des Kreisverbandes Märkisch-Oderland und des Ortsverbands Letschin der Partei DIE LINKE

Rat der Götter

Spielfilm, DDR 1950, 111 Minuten

Donnerstag, 24.08.2017, 19.00 Uhr

Eintritt frei

 

 

Eröffnung Kinderfilmfest

Ab ans Meer

CZE 2014,  86 Minuten

Montag, 18.09.2017, 9.30 Uhr

 

Tomáš hat zum 11. Geburtstag von den Eltern die ersehnte Videokamera bekommen. Mit seinem kroatischen Freund Haris als RegieAssistent wird nun gefilmt und kommentiert, was
im Leben von Jungs ihres Alters eine Rolle spielt. Sie nehmen das Elend auf dem Fußballplatz oder besser: auf der Ersatzbank ins Visier. Sie richten den Blick auf die Reize des anderen Geschlechts, zeichnen arrangierte Rendezvous auf und das irritierende Geständnis des Mädchens, wer denn ihr Herzenskandidat ist. Sie dokumentieren Geburtstagsfeiern und holen Familiengeheimnisse ans Licht: Tomáš glaubt Beweise zu haben, dass ihn der Vater belügt und seine Frau betrügt. Um herauszufinden, wo er die Geliebte trifft, inszenieren die Jungs eine
filmreife Auto-Verfolgung. Die Aufklärung bringt Verborgenes und Verschwiegenes hervor, ist im ersten Moment überraschend und verwirrend, aber letztlich entlastend und befreiend.
Die kleine große Welt aus den Augen zweier Elfjähriger: originell, witzig, überraschend.

 

 

Ganz schön langweilig

Bilderbuchkino

Dienstag, 19.09.2017, 9.00 Uhr

 

 

 

Schickt mehr Süßes - Null Bock auf Landluft

DNK/SWE 2001, 76 Minuten

Dienstag, 19.09.2017, 9.00 Uhr

 

Urlaub auf dem Bauernhof, ein Traum für gestresste Großstadtgören. Ein Horror jedoch für
Anjelica und Lone, die aus dem großen Kopenhagen in ein kleines dänisches Dorf müssen. Die Eltern haben beruflich in New York zu tun, und die Töchter dürften nachkommen, falls sie sich auf dem Lande wohlverhielten. »Wie zwei kleine Engel sehen sie aus«, wurden die beiden den Ferien-Großeltern beschrieben. Aber als Rasmus und Hortensia die Mädchen aus dem Zug steigen sehen, sind es zwei bunte Vögel. Deren erster Eindruck ist wie befürchtet: Alles ganz schrecklich hier, von Odysseus, dem Schwein, über die fettklumpige Milch bis zu den traurigsten
Gute-Nacht-Liedern, die sie je gehört haben. Ihre Briefe nach New York klingen kläglich. Erst als sie mitkriegen, dass den Alten die Vertreibung von Haus und Hof droht, wandeln sich die Gefühle, erwächst ihr Widerstand. Mit vereinten Kräften werden sie alles tun, damit der Bauernhof nicht der geplanten Schweinemastanlage weichen muss, Rasmus und Hortensia zuvor ins Altersheim abgeschoben werden. Der Brief mit den Flugtickets nach New York
kommt zu früh …

 

 

 

Ganz schön langweilig

Bilderbuchkino

Mittwoch, 20.09.2017, 9.00 Uhr

 

 

 

Auf Augenhöhe

DEU 2016, 99 Minuten

Mittwoch, 20.09.2017, 9.00 Uhr

 

Was für ein Fund! In einem Karton hat Michi einen Brief entdeckt, den seine Mutter einst einem Mann schrieb, der wohl sein Vater ist. Seit dem Tod der Mutter lebt der mittlerweile Zehnjährige im Heim. Hier überbieten sich die Jungs in den Schilderungen von Vorzügen und
Stärken ihrer – abwesenden – Väter. Wie gern würde Michi da mithalten! So schreibt er dem
vermeintlichen Vater und bittet um ein Treffen. Die Vorfreude ist enorm, aber die Enttäuschung
gewaltig: Als er Tom zum ersten Mal erblickt, reicht dieser Mann ganz und gar nicht an Michis hohe Erwartungen und Hoffnungen heran. Dann lieber ins Heim zurück! Hier aber kommt es zu einer katastrophalen Begegnung und einer Demütigung ohnegleichen von Vater und Sohn. Michi zieht zwar zum kleinwüchsigen Tom, aber es dauert, bis er den außergewöhnlichen »Wunschvater« vor den neuen Freunden nicht länger als »Hausmeister« ausgibt, sondern akzeptiert und mit anderen Augen sieht. Wahre Größe und wahre Werte werden eben nicht in Zentimetern gemessen! Eine Geschichte, die kleine Personen in jeder Beziehung weit über sich
hinauswachsen lässt.

 

 

 

Tschick

DEU 2016, 92 Minuten

Donnerstag, 21.09.2017, 11.00 Uhr

 

Von Marzahn aus in die weite Welt: die aufregende, abgefahrene Geschichte eines unvergesslichen Sommers. Die Walachei, das ist wie Dingenskirchen oder Tripstrille: Irgendwo im Nirgendwo, ein imaginärer Sehnsuchtsort. Tschick aber weiß genasu, dass es die Walachei
wirklich gibt und dort sein Großvater wohnt. Dieser Andrej Tschichatschow – unaussprechlicher Name, unausstehlicher Kerl – mag ein Kauz sein, doch in seiner Art auch der einzige, dem sich Maik Klingenberg verbunden fühlt. Absolut unterschiedlich, absolute Außenseiter. Brüder im Geiste vielleicht. Beste Voraussetzungen also, um im geklauten Lada-Niva – Richard Claydermans »Pour Adeline« im Ohr – von Marzahn aus aufzubrechen ins Abenteuer. Das kann schon in der Lausitz in einem Weizenfeld, an einem Stausee oder in einem Krankenhaus enden. Unendlich aber ist der Blick in den Sternenhimmel – mit Tschick und Isa und allem Glück der Welt. Was Wolfgang Herrndorfs Roman so groß- und einzigartig machte, bringt dieser Film auf die Leinwand. Atmosphärisch dicht, ernsthaftkomisch, assoziationsreich: mit fantastischen Bildern und authentisch starken Darstellern.

 

 

 

Molly Monster

DEU/SWE/CHE 2016, 72 Minuten

Freitag, 22.09.2017, 9.00 Uhr

 

Hochzufrieden lebt Molly mit ihren Monster-Eltern im fantastisch-bunten Monsterland. Nun wird sich die kleine Familie vergrößern. Mutter Etna hat ein Ei gelegt, das Vater Popocatepetel bald
ausbrüten wird – auf der weit entfernten EierInsel. Einzelkind Molly freut sich schon monstermäßig auf die Ankunft ihres MonsterBruders. Als Willkommensgruß für das »Etwas im
Ei« hat sie eine Pudelmütze »gestrackelt«. Doch im eiligen Aufbruch zur Eierinsel haben die Eltern Mollys Geschenk leider vergessen. Ein guter Grund, ihnen nachzureisen und nicht in der Obhut ihrer Onkel zu bleiben. Dicht an Mollys Seite natürlich ihr »Aufziehfreund« Edison, der aber dem MonsterFamilienzuwachs skeptisch entgegensieht. Mit der Seilbahn und im Ballon geht’s über tiefe Täler und hohe Hügel, hin zu den Ufern des Monstermeeres. Am Ende ihres Abenteuers haben Molly und Edison alle Hindernisse überwunden, einander vertraut und ihre Freundschaft bewiesen. Fantastisch-farbenfroh, wahnsinnig witzig: ein Monster-Vergnügen!

 

 

Vom 23. - 24. Juni 2017 fand das Filmfestival im Oderbruch im Theater am Rand statt. Die Gewinner des OderKurz-Filmspektakel Wettbewerbs 2017 ziehen bis zum Ende des Jahres als 1,5 h Programm durch verschiedene Kinos in Deutschland. Wer die Filme beim Spektakel verpasst hat, wer sie gerne Freunden, Verwandten, Bekannten  zeigen oder sie einfach noch einmal sehen möchte, ist herzlich eingeladen vorbei zu kommen.

Wanderkino des 7. OderKurz Filmspektakel

Dienstag, 26. September 2017

 

 

 

Rodina heißt Heimat

Dokumentarfilm, DEU, 1992, 116 Minuten

Dienstag, 17.10.2017, 18.00 Uhr

 

Foto: Deutsche Kinemathek

"47 Jahre waren über 600.000 sowjetische Militärs mit ihren Angehörigen - offiziell als "Freunde" bezeichnet - in der DDR stationiert. Nach fast einem halben Jahrhundert kehren sie nun in ihre Heimat zurück, in eine Heimat, die zerfallen ist - wirtschaftlich am Ende, am Rande von Bürgerkriegen..." (Helga Reidemeister). Der Regisseurin gelingt es , ein stimmungsvolles Gruppenportrait der abziehenden Besatzungstruppen zu entwerfen, das sowohl von Empathie wie Distanz geprägt ist. "Die Russen" prägten den Alltag in der DDR maßgeblich, waren gleichzeitig aber eigentlich nicht vorhanden.

 

 

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